{"id":32,"date":"2021-07-17T09:32:25","date_gmt":"2021-07-17T09:32:25","guid":{"rendered":"http:\/\/safranerei.ch.bezier.ch-meta.net\/blog\/?p=32"},"modified":"2022-02-04T10:15:44","modified_gmt":"2022-02-04T09:15:44","slug":"qualitativ-hochwertiger-safran-aus-der-schweiz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/qualitativ-hochwertiger-safran-aus-der-schweiz\/","title":{"rendered":"Qualitativ hochwertiger Safran aus der Schweiz"},"content":{"rendered":"\n<p>Safran w\u00e4chst fast \u00fcberall. Trotzdem dominiert ein Land die weltweite Produktion: Iran baut aktuell rund 400 Tonnen des kostbaren Gew\u00fcrzes an, was rund 90 Prozent der weltweiten Menge ausmacht. Das Hauptanbaugebiet befindet sich in den drei nord\u00f6stlichen Provinzen Nord- und S\u00fcd-Chorasan sowie Razavi-Chorasan. Nach dem Iran ist Afghanistan mit etwa 20 Tonnen der zweitgr\u00f6sste Produzent. Bedeutende Kulturen befinden sich auch in Indien (Kaschmir), Marokko, der T\u00fcrkei, Griechenland, Spanien oder Italien.<br><br>In der Schweiz wird Safran seit dem 14. Jahrhundert kultiviert. Damals gelangten die Knollen durch H\u00e4ndler oder S\u00f6ldner ins Wallis und wurden unter anderem auf den \u00c4ckern von Mund angepflanzt. Historische Quellen belegen, dass das wertvolle Gew\u00fcrz im Mittelalter in der ganzen Schweiz angebaut worden ist. Vor allem in Basel gab es grosse Anbaufl\u00e4chen. Was das kleine Walliser Dorf aber einzigartig macht: In allen anderen Gegenden ging die Safrankultivierung mit der kleinen Eiszeit ab dem 15. Jahrhundert stark zur\u00fcck und verschwand dann vollst\u00e4ndig. In Mund sind die Kulturen aber bis heute durchgehend erhalten geblieben. Das hat unter anderem mit den g\u00fcnstigen klimatischen Bedingungen des Kantons Wallis zu tun. Dank des s\u00fcdlichen Einflusses gedieh der Safrankrokus selbst in dem ab dem 15. Jahrhundert herrschenden k\u00fchleren Klima.<br><br>Ab 2006 entstanden in der Deutschschweiz die ersten gr\u00f6sseren Safrankulturen. Aktuell gibt es etwa 60 Produzenten, die jeweils 100 bis wenige Tausend Quadratmeter Land bewirtschaften. Die mit Safran bebaute Fl\u00e4che in der Schweiz betr\u00e4gt etwa drei Hektar. Daraus resultiert ein j\u00e4hrlicher Ertrag von acht bis zehn Kilogramm Safran. Ein Gro\u00dfteil der Safranproduzenten stammt aus dem Kanton Graub\u00fcnden.<br><br>Grunds\u00e4tzlich gedeiht Safran in jedem gem\u00e4ssigten Klima. Die Knollen vertragen jedoch keine Staun\u00e4sse und ben\u00f6tigt f\u00fcr die Bl\u00fcte einen milden Herbst. Obwohl der Iran das weltweit gr\u00f6sste Anbaugebiet ist, kann der Safran aus der Schweiz qualitativ mit dem iranischen mithalten. Einziger Unterschied: Der einheimische Safran ist aufgrund der h\u00f6heren Produktionskosten teurer. Daf\u00fcr ist er in der Regel pestizidfrei und naturnah angebaut und man kann bei Fragen jederzeit mit dem Schweizer Produzenten in Kontakt treten.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"570\" height=\"380\" src=\"http:\/\/safranerei.ch.bezier.ch-meta.net\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Blog_Safrananbau_Schweiz_Web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-34\" srcset=\"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Blog_Safrananbau_Schweiz_Web.jpg 570w, https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-content\/uploads\/2021\/07\/Blog_Safrananbau_Schweiz_Web-300x200.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px\" \/><figcaption>Ein Safranfeld in den fr\u00fchen Morgenstunden im Kanton Graub\u00fcnden.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Safran w\u00e4chst fast \u00fcberall. Trotzdem dominiert ein Land die weltweite Produktion: Iran baut aktuell rund 400 Tonnen des kostbaren Gew\u00fcrzes an, was rund 90 Prozent der weltweiten Menge ausmacht. Das Hauptanbaugebiet befindet sich in den drei nord\u00f6stlichen Provinzen Nord- und S\u00fcd-Chorasan sowie Razavi-Chorasan. Nach dem Iran ist Afghanistan mit etwa 20 Tonnen der zweitgr\u00f6sste Produzent. [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":119,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[6],"class_list":["post-32","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-safranwissen","tag-safran_schweiz","entry","has-media"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=32"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":37,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/32\/revisions\/37"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/119"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=32"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=32"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/safranerei.ch\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=32"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}